Sturzbecher Jagdtmotiv

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Beschreibung

Sturzbecher Widderkopf oder Hirschkopf 

 14cm höhe + 7,5cm Durchmesser des Trinkrand   0,2L Zinn vercromt   Deutschland hergestellt in Handarbeit
Alle Becher können auch am Gürtel im Hornhalter getragen werden

Er besteht aus dem hohlen Kelchteil und einem unten spitz oder gerundet zulaufenden stielähnlichem Griffteil, wodurch der Sturzbecher nur entleert umgekehrt abgestellt werden kann. In gefülltem Zustand. bei den Abbildung unserer Becher stehen die Becher auf dem Kopf

Diese Formgebung wurde im frühen Mittelalter gewählt, um einer realen oder empfundenen Gefahr durch Vergiftung des Getränks zu begegnen. Dementsprechend war er in vornehmen Kreisen in Benutzung, so dass es häufig sehr wertvolle, reich verzierte oder figürlich dargestellte Exemplare in vielen Museen und Sammlungen zu sehen gibt.

Im 14. Jahrhundert entwickelten Siegburger Töpfer eine Sonderform des Sturzbechers aus dem dort entwickelten Trichterhalsbecher  Dieses [Siegburger Steinzeug|Steinzeuggefäß]] wurde in rheinischen Töpferzentren noch bis ins 17. Jahrhundert hergestellt und diente der Unterhaltung bei Trinkgelagen.

Eine Sonderform aus dem 16./17. Jahrhundert ist der  Jungfrauenbecher oder Brautbecher, bei dem eine zweite Schale drehbar angebracht ist. Bei dieser im Nürnberger Raum verbreiteten Form musste ein Brautpaar beide Schalen gleichzeitig austrinken, ohne den Inhalt zu verschütten.

Der Begriff hat sich über die Jahrhunderte auch als Familienname etabliert, zum Teil in sprachlichen Abwandlungen wie 'Stürzebecher' und ' Störtebecker'. Eine vergleichbare Bauform hat der in Großbritannien bekannteStirrup Cup (Steigbügel-Becher), dort wurde er vor der Jagd den Reitern gereicht.

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macht was her Peter K., 01.08.2015

Da ich manchmal auf einen Mittelaltermarkt gehe und bisher ein großes Trinkhorn bei mir hatte, fiel mir dieser Sturzbecher sofort auf. Der Becher und der Widderkopf an sich sind sehr schön und sauber gearbeitet. Wenn man ihn wie das Horn im Träger bei sich führt, fällt man auf, schon durch das metallene Funkeln. Und durch die Handhabung des Bechers beim Trinken kommt man unweigerlich ins Gespräch mit dem staunenden Nebenmann/frau. Außerdem hat man mit diesem Becher etwas historisch belegbares.

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