• Innere Weisheiten sind spagyrische...
  • Lebenshilfe u. Innere Weiheiten--Neu--

    Innere Weisheiten sind spagyrische Rezepturen, zusammen gestellt von der spagyrologin Constanze Häusler. Diese werden auf besonnte Sole aufgeschwungen nach dem soleopathischen Prinzip. Damit werden den Zellen die Informationen zur Verfügung gestellt, die sie in so manchen Lebenssituationen benötigen, um ihre Ordnung wieder herzustellen.

    Spagyrik (aus dem Griechischen spao ?(heraus)ziehen, trennen? und ageiro ?vereinigen, zusammenführen?) bezeichnet die pharmazeutische und therapeutische Umsetzung der Alchemie. Hierbei werden pflanzliche, mineralische und tierische Ausgangssubstanzen mit Hilfe chemischer Verfahrenstechniken, die als charakteristisch für die alchemistische Verfahrensweise gelten, zu Spagyrika (Einzahl: Spagyrikum) verarbeitet. Ein wesentlicher Bestandteil der spagyrischen Arzneimittelherstellung ist die Destillation . Sie kommt außer in ihrer einfachen Form auch in besonderen Ausführungen wie der ?Zirkulation? (Form der Rückflussdestillation) oder der so genannten ?Kohobation? (Mehrfachdestillation) zur Anwendung. Voran geht in der Regel ein ?Aufschluss? der Materie, etwa durch Mazeration ? auch unter Wärme (?Digestion?), der bei biogenen Ausgangsstoffen oft von Fäulnis oder Gärung begleitet abläuft. Ein ebenfalls namhafter Prozess ist die Kalzinierung, worunter die Trocknung und Veraschung des Destillationsrückstands verstanden wird. Die Verfahrensschritte konzentrieren sich in der alchemistischen Weltanschauung auf die Abtrennung des ?Wesentlichen? von seiner stofflichen Erscheinung. Am Schluss steht die Zusammenführung der Zwischenstufen (?Konjugation?) zur ?Quintessenz?, der besondere Heilkräfte zugeschrieben werden.

    Heute werden auch verschiedene Heilsysteme zusammenfassend mit dem Begriff Spagyrik bezeichnet. Das therapeutische Ziel ist die positive Beeinflussung einer imaginären ? Lebenskraft? und damit die Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Der theoretische Hintergrund ist bei den unterschiedlichen spagyrischen Richtungen nicht einheitlich. Grundlage bilden Vorstellungen aus der antiken Naturphilosophie (z. B. ?Elementenlehre?), die Signaturenlehre und Vorstellungen aus der Humoralpathologie.

    Die Arzneimittelherstellung und Therapie nach den weltanschaulichen und praktischen Regeln der Alchemie geht auf Theophrastus von Hohenheim (1493?1541), genannt Paracelsus, zurück. Von ihm ist der erstmalige Gebrauch des Begriffes Spagyrik überliefert, die er in einer Ermahnung an Ärzte mit der Alchemie gleich setzte:

    ?Darumb so lern alchimiam die sonst spagyria heisst, die lehret das falsch scheiden von dem gerechten.?

    Mit der Herstellung von Arzneimitteln mittels alchemischer Verfahren grenzte Paracelsus sein Heilsystem von der damals verbreiteten ? galenischen? Medizin ab. Die therapeutische Anwendung wurde vor dem Hintergrund der alchemistischen Philosophie und damit der alchemistischen Sicht des Menschen und seiner Umwelt durchgeführt.