Gänseblümchen / Blume des jahres 2017

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Beschreibung

Gänseblümchen (flores Bellidis perennis tot.)

Volksnamen: Tausendschön, Massliebchen, Maiblume, Mairöserl, Gänseliesl, Mutterblümchen, Regenblume, Osterblume, Mondscheinl, Monatsrose, Milchblümli, Angerbleamal, Sonnentürchen E: daisy, F:paquerette

Botanik: Bellis perennis - Familie der Korbblütengewächse - Asteraceae
eine der wenigen Pflanzen, die so ziemlich jeder kennt!, Blattrosette, aus der je nach Standort ein bis zu 10cm hoher Stengel entspringt, oben thront eine einzelne Blüte mit weiss/rosa Blütenblättern und einer sonnengelben Mitte, wächst in Wiesen, Gras, Weiden und bevorzugt in "englischem Rasen" der Gärten den Wegrand , liebt lehmigen Boden, blüht fast das ganze Jahr über, bereits im Januar die ersten Blüten an geschützten Stellen. Frost kann ihm nichts anhaben, manchmal wächst es noch unter einer Schneedecke. Die Haupt- blütezeit liegt zwischen Mai und Oktober.

Verwendete Teile: Blüten, Blätter (April - Ende August)

Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Bitterstoffe, Schleime, Saponine, äth. Öl, Flavonoide, Inulin

Erkrankungen: hervorragendes Schmerzmittel bei Verletzungen, Prellungen, Verstauchungen und Muskelschmerzen, Osteoporose, Hauterkrankungen, eitrige Wunden, Nerventraumatas wie z.B. Gehirnerschütterung, Erkältungen, Magen-/Darmbeschwerden infolge von Gärungsprozessen, Gicht, Rheuma, Erschöpfung infolge von Schlaflosigleit, wirkt schmerzstillend, auflösend, kühlend, regt Stoffwechsel an

Volksmedizin: Kropf, Gliederschmerzen, frischer Saft aus dem blühenden Kraut bei Erkältung oder mit Weingeistvermischt bei Muskelkater

Homöopathie: aus dem frischen blühenden Kraut, Muskel-und Gelenkrheumatismus, Verletzungen, Quetschungen, Verrenkung

Anwendungsform: Tee, Spülung, Tinktur, Umschläge, Tee, frisch in der Nahrung

Astrologische Zuordnung: Venus, Mond, Sonne

Brauchtum: lat. bellus=schön, alte (germanische) Heilpflanze, der Frühlingsgöttin Ostara und auch Freya geweiht, für die mittelalterlichen Christen entsprang die Blüte aus den Tränen Marias auf der Flucht aus Ägypten, wer die ersten drei Gänseblümchen findet und mit dem Mund pflückt, bleibt das ganze Jahr gesund,Blumenorakel - Fragestellen->Blütenblätter abzupfen, dazu abwechselnd ja/nein, in England ist "Daisy" auch ein Mädchenname, die Kelten glaubten u.a. das die Pflanze das Wachstum stoppen kann, im 18. Jhd. galt die Pflanze als "böse" und sollte per Dekret ausgerottet werden - auch heute noch gibt es solche Verordnungen - offizielle wie in USA muß z.B. Johanniskraut von den Weiden verschwinden, da es bei dem hellhäutigen Kühen zu erhöhter Lichtempfindlichkeit führt - oder inoffizielle wie der makellos grüne Rasen, Schutz vor Behexung oder wenn diese bereits "erfolgt" war (=idR. Krampfleiden) -> z.B. G.kranz unters Kopfkissen

Sonstiges: gehört in den Frühjahrssalat -> fast rund ums Jahr verfügbar, Blutreiniger, wichtige Kinderpflanze, völlig ungiftig, hat eine liebe,freundliche, offene Ausstrahlung, kann sich aber (bei schlechtem Wetter) auch schützen, jede(r) hat schon mal einen G.kranz gewunden.

Rezepte:
Tee:
2 Teelöffel Blüten mit einer Tasse heißen Wasser überbrühen, hilft bei Blasen- und Nierenleiden sowiwe Verdauungsbeschwerden und wirkt blutreinigend.

Preßsaft:
Blüten und Kraut sammeln, gündlich waschen und auspressen, den Saft mit Honig süßen, für die alkoholhaltige Variante den Saft mit gleichen Teilen Weingeist mischen, 14 Tage stehen lassen und dann täglich 6-8 Tropfen einnehmen.

Magie:
Wenn man im Frühjahr die ersten drei Gänseblümchen im Garten findet und ißt, bleibt man den Sommer über verschont von drei Dingen: Zahnweh, Fieber und Augenleiden.
Wenn man Kindern und jungen Tieren Gänseblümchen unter das Essen mischt, hören sie auf zu wachsen.

Alle Angaben stellen lediglich Empfehlungen dar, vor eigenmächtiger Anwendung wird ausdrücklich gewarnt- jegliche Anwendungen auf eigene Gefahr - der Kammäleon Handel übernimmt keine Verantwortung! Vor der Anwendung oder bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.


Mit was kann ich Gäseblümchen verwechseln

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es ist so einmalig, daß eine Verwechslung mit anderen Pflanzen nicht möglich ist



Das Gänseblümchen (Bellis perennis) ist die Heilpflanze des Jahres 2017. Fast jeder kenne das «Liebt mich ? liebt mich nicht»-Spiel mit dessen Blättern, doch über die Heilwirkungen der heimischen Pflanze sei wenig bekannt, teilte der Naturheilverein NHV Theophrastus heute in Chemnitz mit. Der Verein will deshalb stärker über die Heilkraft der Gänseblümchen informieren, die Wiesen mit leuchtenden weiß-gelben Tupfen verzieren.
 
Eine Prise Gänseblümchen im Tee hat sich laut NHV Theophrastus besonders in der Kinderheilkunde bewährt. Das helfe bei Schwächezuständen, Erkältung und Durchfall. Zudem werde die Pflanze bei Hautausschlägen, Verletzungen und als Hustenmittel genutzt.
 
Die Wahl zur «Heilpflanze des Jahres» wird von dem Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, initiiert.

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